Credo — Kita als familienergänzende Tagesbetreuung

Zielgruppe

  • Das Tagesheim St. Leonhard bietet 35 Vollzeitplätze an. Eine Babygruppe mit 6 Plätzen für Kinder ab 2-3 Monaten bis ca. 3 Jahren. Zwei altersgemischte Kindergruppen mit 12 resp. 13 Plätzen von 3 Jahren bis ca. 12 Jahren. Kinder, die bei uns aufwachsen, haben die Möglichkeit in eine interne Mittagstisch-Nachmittagsbetreuung (Tagesstruktur) zu wechseln. 
  • Wir sind eine  sozialpädagogische Institution für familienergänzende Tagesbetreuung für Kinder aus allen sozialen und kulturellen Schichten. Unsere Plätze stehen grundsätzlich Kindern, deren Erziehungsberechtigte in Basel-Stadt wohnen, zur Verfügung. In Ausnahmefällen betreuen wir auch Kinder aus dem angrenzenden Kanton Basel-Land. Die Berechnung des monatlichen Elternbeitrages wird nach den Richtlinien des Erziehungsdepartements Basel-Stadt festgelegt. Kinder deren Eltern in Basel-Land Wohnsitz haben, zahlen den vollen Deckungsbeitrag.
  • Wir streben eine gute Durchmischung auf sozialer und kultureller Ebene an. Wir akzeptieren keinerlei rassistisches oder xenophobes Gedankengut und fordern eine tolerante, konstruktive Zusammenarbeit mit Eltern und involvierten Stellen. Wir betreuen „normal“ begabte Kinder und zeigen hohe Bereitschaft, Kinder mit Beeinträchtigung zu integrieren (z.Bsp. Down-Syndrom usw.). Wir sind bemüht, im intensiven Kontakt mit den wichtigen Bezugspersonen des Kindes, den Alltag und auch schwierige Lebenssituationen konstruktiv zu gestalten.

Personalstruktur und Gruppen im Tagesheim St. Leonhard

  • Heimleitung
  • Babygruppe 'Wolken'
  • Altersgemischte Gruppe 'Regenbogen'
  • Altersgemischte Gruppe 'Stärne'
  • Küchen- und Reinigungspersonal

Arbeit im Team

  • Von unseren Mitarbeitenden erwarten wir die Bereitschaft sich weiter zu entwickeln. Toleranz, Akzeptanz, Teamarbeit, prozessorientiertes Denken und Handeln, Kritikfähigkeit wie auch Selbstreflektion und vieles anderes mehr, sollen nicht einfach Begriffe sein, mit denen wir uns schmücken, weil es von uns erwartet wird. Wir fordern im Sinne des interkulturellen Gedankengutes, dass wir mit gegenseitigem Interesse aufeinander zugehen, Erfahrungen ermöglichen, ohne dass wir unsere eigene Identität verlieren müssen. 
  • Der Beruf der Kinderziehung erfordert die Bereitschaft, sich kontinuierlich selbst zu reflektieren. Diesem Erfordernis stellen wir die Möglichkeit gegenüber, in einem verständnisvollen Team die nötigen persönlichen Entwicklungsschritte zu gestalten.

Arbeits- und Führungsinstrumente, um diese Ziele zu erreichen 

Regelmässige Sitzungen:

  • 1 Mal pro Woche 1,5 Std.  Heimleitung – Gruppenleitungen – Miterziehende
  • 1 Mal pro Woche ca. 1 Std. Gruppenteams gemäss internem Arbeitspapier 
  • 1 Mal pro Woche Heimleitung – Lernende zu praxisbezogenen und theoretischen Themen

Für die Ausbildung der Praktikanten/innen:

  • 1 Qualifikation gemäss internem Raster
  • Anleitung gemäss internem Anforderungsprofil für Praktikanten/innen
  • 2-wöchentliche Aktivitätenplanung, Durchführung und Reflektion 

Für die Ausbildung der FaBe: 

  • Das interne Ausbildungskonzept für FaBe regelt alle Anforderungen, die sie im Laufe der 3 Jahre erarbeiten/erlernen muss (FaBe = Fachperson Betreuung)
  • 5-6 Mal pro Jahr eine didaktische Planung – Durchführung und Analyse gemäss internem Arbeitspapier, analog der Abschlussprüfung, und im 3. Jahr eine Vertiefungspraxisarbeit (VPA).
  • 2-wöchentliche Aktivitätenplanung, Durchführung und schriftliche Reflektion in Verbindung mit den gesetzten Lernzielen/Lernschritten.
  • 2 jährliche Qualifikationen gemäss internem Raster
  • 1 Mal pro Jahr Qualifikationen mit allen anderen Mitarbeitenden

Grundsätzliches

  • Es liegt in der Verantwortung der Heimleitung, im Alltag und im täglichen Kontakt mit den Mitarbeitenden aktuelle Themen aufzunehmen, auszudiskutieren, zu klären und gemeinsam konstruktive Lösungen zu erarbeiten. 
  • Es ist unser Bestreben, Probleme im Team, mit Kindern und Eltern intervisorisch oder mit Hilfe des mediativen Ansatzes zu lösen. Sollte das in einzelnen Fällen nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit, situativ externe professionelle Hilfe anzufordern. 

Betreuungsgrundsätze und Ernährung

  • Erkennen und respektieren der kindlichen Persönlichkeit auf allen Ebenen.
  • Individuelle Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung.
  • Förderung des Sozialverhaltens in kleinen und grösseren Gruppenkonstellationen.
  • Kinder sollen sich wohl und geborgen fühlen in ihrer seelischen, körperlichen und geistigen Konstellation. 
  • Kindern, die unter erschwerten Umständen leben, nach Möglichkeiten Hilfestellungen bieten oder schaffen.
  • Im Team soll eine demokratisch-kooperative Zusammenarbeit bestehen, resp. erarbeitet werden. Das gilt auch für die Betreuung der uns anvertrauten Kinder.
  • Wir akzeptieren keinerlei rassistisches oder xenophobes Gedankengut.
  • Wir respektieren andere Kulturen und Religionen, ohne die eigenen Überzeugungen und Prägungen zu vernachlässigen.
  • Essen muss in einer angenehmen und sinnlichen Atmosphäre stattfinden, in der die Kinder zur Ruhe kommen können, Gemeinschaft erleben und welche Platz für Gespräche bietet.
  • Es gibt keinen Essenszwang. Es steht immer genügend Flüssigkeit (Wasser/Tee) zur Verfügung.
  • Wir legen Wert auf altersentsprechende Vermittlung von Anstand am Tisch gemäss unseren gesellschaftlichen Normen.

Elternarbeit:

  • Wir pflegen einen täglichen Kontakt mit den Eltern.
  • Wir laden die Eltern zu regelmässigen Elterngesprächen ein. Wir informieren sie über den Entwicklungsstand des Kindes, über unsere Beobachtungen und nehmen Wünsche und Anregungen der Eltern entgegen.
  • Im Frühling laden wir die Eltern zu einem Eltern-Kind-Z’Morge ein; jeweils an einem Samstag von 10.00 – 13.00 Uhr sollen die Eltern Kontakte knüpfen und pflegen können.
  • Am Ende des Jahres laden wir die Eltern zu einem Jahresabschlussfest ein; (z.B. interkulturelles Fest) von 17.00 Uhr bis 20.00/21.00 Uhr
  • Wir begegnen den Eltern mit Respekt. Unsere Arbeit ist familienergänzend.

Struktur der Trägerschaft

  • Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das Tagesheim St. Leonhard. Die Institution ist als Verein im Handelsregister Basel-Stadt eingetragen (CHE-107.733.601). Sie wurde am 1. Juni 1889 eröffnet. Statuten regeln die Verhältnisse gegen innen wie aussen.